Eine Spanndecke besteht aus einer speziell entwickelten, reißfesten und wasserdichten Polymerfolie. Diese Weichfolie wird im Walzverfahren in Bahnen hergestellt und in der Produktion exakt auf die jeweilige Raumgröße zugeschnitten und dann Bahn an Bahn aneinandergeschweißt. Am Außenrand der gesamten Deckenfläche wird ein halbweicher Haltekeder ebenfalls im HF-Verfahren angeschweißt.

Es werden Halteleisten für Decken- oder Wandbefestigung an den Innenseiten des Raumes befestigt. Die Spanndecke bis ca. 50-60m² wird dann in diese Halteleisten eingespannt. Da die konfektionierte Deckenfläche ca. 7% kleiner als die eigentliche Raumfläche produziert wird und diese dann bei gut 40°C gedehnt und eingespannt wird, ist die komplette Deckenfläche planeben. Es gibt mittlerweile Referenzen von führenden Herstellern, die älter als 25 Jahre sind.

Zur Auswahl stehen je nach Herstellerangebot ab 32 bis mehr als 200 Farben im Angebot. Oberflächen wie Hochglanz, Matt, Seidenmatt, Marmordesign, Metallic und Velours finden sich in der Produktpalette.

Matte und transluzide Oberflächen eignen sich gut für digitale Bedruckung und zur Hinterleuchtung. Diese sind als Highlight in Verkaufsräumen einsetzbar.

Zusätzlich werden von einigen Herstellern perforierte Deckenflächen zur akustischen Raumdämpfung angeboten, weitere Perforationen können auch als sprinklertaugliche Decken eingesetzt werden.

Zusätzlich und absolut im Trend ist die Möglichkeit, mit einer transluziden Folie und einer RGB-Farblichtsteuerung eine Hinterleuchtete Lichtdecke oder -wand zu gestalten.

Die Spanndecke ist aufgrund ihres schnellen und sauberen Einbaus und ihrer langen Haltbarkeit ein absolutes TOP-Innenausbauprodukt und zeichnet sich durch ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis aus.

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    Sergej Wolf
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